Neubau eines Wohnhauses mit 12 Wohneinheiten 

nach KfW-55 Standard
 Schafgarbenweg 8
 26135 Oldenburg


Allgemeine Beschreibung des Bauvorhabens

Das Bauvorhaben wird auf einem zentral gelegenen Eigentumsgrundstück errichtet. An das Bauvorhaben grenzt die Tweelbäker Tredde.

Hier entsteht ein Haus mit insgesamt 12 Wohnungen. Das Gebäude besteht aus 2 Vollgeschossen und einem Dachgeschoss sowie einem Vollkeller. Das Haus verfügt über einen Aufzug, 14 Tiefgaragenplätze sowie Fahrradabstellplätzen. 

Das Gebäude wird nach dem KfW-55 Standard (ENEV 2014) gebaut. Dieser Standard ist durch die besonders gute Wärmedämmung und durch die Möglichkeit eines vergünstigten KfW-Bankdarlehens hervorzuheben. Die Finanzierungsmöglichkeiten sind individuell abzuklären. Die Kosten der KfW-Bestätigung nach Durchführung trägt der Käufer.

Sämtliche Leistungen werden nach den anerkannten Regeln der Technik und den statischen Erfordernissen ausgeführt und überwacht.

Die Wohnungen entsprechen dem Mindestschallschutz nach DIN 4109-2016 und damit den hierfür anerkannten Regeln der Technik.

Alle Ver- und Entsorgungsanschlüsse werden gemäß den örtlichen Vorschriften verlegt. Die Zählung des Kalt- und Warmwasserverbrauches sowie des Heizbedarfes erfolgt für jede Wohnung mit eingebauten Messeinrichtungen.

Alle Wohnungen werden mit zugelassenen Rauchmeldern ausgestattet. Die Montage erfolgt durch den Bauträger. Die Gestaltung und Farbauswahl erfolgt ebenfalls durch den Bauträger.




Die nachstehend aufgeführten Bauleistungen sind Bestandteil des Angebotes und im Festpreis enthalten.



Bauantrag 

Die für den Bauantrag erforderlichen Bauzeichnungen und Berechnungen sowie die bautechnischen Nachweise sind in Übereinstimmung mit dieser Bau- und Ausstattungsbeschreibung erstellt worden.

Gebühren für die Baugenehmigung, die bautechnischen Nachweise, Baugrunduntersuchungen, Vermessung und Katasterunterlagen sind im Festpreis enthalten. Für Finanzierungszwecke werden die erforderlichen Unterlagen, z.B. Berechnungen und Zeichnungen, zur Verfügung gestellt.

Baustelleneinrichtung 

Lieferung und Aufstellung der kompletten Baustelleneinrichtung für die gesamte Bauzeit und anschließende Demontage, Installation von Bauwasser und Baustrom bis zur Übergabe. Die bis zur Wohnungsübergabe anfallenden Verbrauchskosten sind im Festpreis enthalten. 

Erdarbeiten

Abschieben des Oberbodens im Bereich des Baufelds, Absteckung und Aushub der Baugrube bzw. der Fundamentgräben. Der ausgehobene Boden wird teilweise abgefahren. Die Arbeitsräume werden nach Fertigstellung des Kellers und der Tiefgarage mit Füllboden bzw. mit dem zwischengelagerten Bodenaushub verfüllt. Der technisch notwendige Verbau der Baugrube verbleibt nach Abschluss der Baumaßnahme teilweise als verlorene Schalung im Erdreich.






Gründung

Die Gründung des Gebäudes und der Tiefgarage erfolgt auf einer Stahlbetonsohlenplatte mit Einzelverstärkungen gemäß der statischen Berechnung. Ein umlaufender Fundamenterder wird eingebaut.


Tiefgarage und Keller 

Das Gebäude erhält eine Tiefgarage mit 12 PKW-Stellplätzen. Im Bereich des Kellergeschosses befinden sich Abstellräume für die jeweiligen Wohnungen. Die Abtrennung zwischen den einzelnen Wohnungskellern im Kellerbereich wird als Mauerwerk erstellt. Weitere Bereiche des Kellergeschosses werden als Heizungsraum /Technik genutzt. Fahrrad- bzw. Kinderwagenabstellflächen sowie der Elektro- bzw. Hausanschlussraum werden in der Tiefgarage integriert. Die Zufahrt zu der Tiefgarage erfolgt über eine geneigte Rampe. Die Fahrbahnfläche der Rampe wird in Beton ausgeführt. Die Einfahrt zur Tiefgarage ist mit einem Sektionaltor mit Funkfernbedienung bzw. Schlüsselschaltung sowie einer Ampelsteuerung versehen. Auf Grund der natürlichen Belüftung der Tiefgarage wird das Tor mit Lüftungsgittern ausgestattet. Die Tiefgarage ist über Kellerflure bzw. Schleusen mit dem Treppenhaus gemäß Grundrisszeichnungen verbunden. 

Die lichte Höhe der Tiefgarage beträgt ca. 1,95-2,40 m

Die Sohle der Tiefgarage wird ohne Gefälle ausgebildet. Das eventuell auftretende Oberflächenwasser muss bei Nichtverdunstung vom Hausmeisterdienst beseitigt werden. Es kann zu Pfützenbildung durch abtropfendes Regen- und Tauwasser von Fahrzeugen kommen.

Kellerwände 

Die Kelleraußenwände werden gemäß statischer Berechnung aus Stahlbeton erstellt. Die tragenden Innenwände werden entsprechend den statischen Erfordernissen in unterschiedlichen Stärken von 11,5 cm bis 30 cm aus Kalksandsteinen mit Fugenglattstrich bzw. aus Stahlbeton erstellt.

Tiefgaragen- bzw. Kellerdecke 

Die Tiefgaragen- sowie die Kellerdecke werden gemäß statischer Berechnung in Stahlbeton ausgeführt.


Kellerfenster und Lichtschächte    

Die im Kellerbereich angeordneten Kellerfenster bestehen aus wartungsfreiem Vollkunststoff mit Isolierverglasung und einem Drehkippbeschlag, die Lichtschächte aus glasfaserverstärktem Polyester mit verzinkten Abdeckrosten einschließlich einer Aufhebelsicherung. 


Die Lüftungsöffnungen in den Wänden der Tiefgarage erhalten ebenfalls, soweit in den Grundrisszeichnungen dargestellt, Lichtschächte aus glasfaserverstärktem Polyester mit verzinkten Abdeckrosten sowie einer Aufhebelsicherung.


Geschossmauerwerk 

Die Außenwände des Gebäudes im Erdgeschoss sowie im Obergeschoss bestehen gemäß den Ansichten aus einer inneren Schale aus Gasbeton lt. statischer Berechnung  bzw. aus Stahlbeton, ca. 17,5 cm bis 24 cm stark, einer ca. 16 cm starken Kerndämmung und einer äußeren ca. 11,5 cm starken Verblendvormauerschale bzw. aus einer inneren Schale aus Gasbeton, ca. 17,5 cm stark.


Die Treppenhauswände im Kellergeschoss werden aus Kalksandsteinen bzw. Stahlbeton lt. statischer Berechnung errichtet.

Alle Innenwände werden entsprechend den statischen Erfordernissen aus Kalksandsteinen bzw. Stahlbeton 11,5 cm, 15 cm, 17,5 cm, 20 cm oder 24 cm stark erstellt.

Dargestellte Abseitenwände bzw. Schacht- oder Wandabmauerungen, insbesondere im Sanitärbereich, werden aus Porenbetonsteinen bzw. Kalksandstein erstellt.

Die lichte Raumhöhe in den einzelnen Geschossen der jeweiligen Wohnungen beträgt im Erd- sowie im Obergeschoss ca. 2,45 m sowie im Dachgeschoss ca. 2,45 m.

Geschossdecken 

Die Ausführung der Decken über dem Keller- bzw. Tiefgaragenbereich, dem Erdgeschoss sowie über dem Obergeschoss erfolgt als Stahlbetondecke gemäß statischer Berechnung.

Dachkonstruktion
 Wird als Holzkonstruktion lt statischer Berechnung errichtet.

Dacheindeckung
 Dachpfannen in Marke Jacobi J11 edelschwarz 

Klempnerarbeiten 

Es werden vorgehängte bzw. verkleidete Dachrinnen aus Zinkblech mit allen erforderlichen Form- und Verbindungsstücken sowie Einlaufkästen und Fall- bzw. Standrohre aus Zinkblech mit allen erforderlichen Formstücken montiert.

Putzarbeiten

Die Deckenunterschichten in der Tiefgarage bzw. im Keller-, im Erd- und in den Obergeschossen werden als Sichtbetonflächen ausgeführt. Die Stoß- bzw. Deckenfugen in den Wohngeschossen werden verspachtelt. 

Die Innenwandflächen der Wohnungen des Erdgeschosses sowie des Obergeschosses und die gemauerten Innenwandflächen des Dachgeschosses sowie die Innenwandflächen der Treppenhäuser erhalten einen Putzauftrag.

Die gemauerten Innenwandflächen der Tiefgaragen- und Kellerbereiche werden gespachtelt.






Treppenhäuser 

Die Geschosstreppen und die Podeste werden aus Stahlbeton hergestellt und mit einem geschliffenen Feinsteinzeug mit 
 entsprechenden Rutschfestigkeit belegt. Die Stahltreppengeländer erhalten einen Anstrich sowie einen Edelstahlhandlauf.

Aufzüge 

Im Treppenhaus wird vom Keller bis in das Dachgeschoss ein frequenzgeregelter Aufzug mit Seil- oder Gummi- bzw. Zahnriemenantrieb eingebaut. Die Kabinengrößen betragen 1600mmx1100mmx2200mm. Die Fußbodenplatten werden passend zum Oberbelag der Treppenhäuser ausgeführt.

Balkone bzw. Dachgeschossterrassen 

Die Balkone bzw. Dachgeschossterrassen werden aus Betonfertigteilen oder in Ortbeton hergestellt. Die Entwässerung der Balkone bzw. Dachgeschossterrassen erfolgt über Einläufe in die Regenfallrohre. Sofern unterhalb der Balkone bzw. Terrassen im Dachgeschoss Wohnräume angeordnet sind, werden die Balkone
  bzw. Terrassen in diesen Bereichen mit einem Wärmedämmpaket und einer mehrschichtigen Dachdichtungsbahn versehen. In diesen Fällen erhalten die Wohnungen in den betroffenen innenliegenden Austrittsbereichen jeweils eine Stufe zur Balkonfläche.

Sämtliche Balkone bzw. Dachgeschossterrassen erhalten einen Belag aus Betonwerksteinen bzw. für Außenbereiche zugelassenen Fliesenbelag.

Schlosserarbeiten 

Die in den Ansichten dargestellten Geländer vor den Balkonen bzw. Terrassen im Dachgeschoss und vor den bodentiefen Fensterelementen im Obergeschoss werden aus feuerverzinkten Stahlprofilen gefertigt und erhalten eine pulverbeschichtete Oberfläche im Farbton anthrazit





Fenster und Balkontüren 

In den Wohngeschossen sowie in den Treppenhäusern werden Fenster aus metallverstärkten Kunststoffprofilen, im Farbton anthrazit oder weiß, eingebaut. 
 Die Zargen und Flügel sind flächenversetzt. Sie erhalten Lippendichtungen und Einhandbeschläge. Die Verglasung der Fenster aus einem Mehrscheibenwärmeschutzglas mit warmem Randverbund und einem Ug-Wert gemäß Wärmeschutznachweis. Die Fenster erhalten eine Schallschutzklasse gemäß dem Schallschutzgutachten. Die bodentiefen zweiflügeligen Fensterelemente vor den Terrassen bzw. den Balkonen werden mit einem Stulpprofil ausgebildet.

Alle Fenster und Balkontüren erhalten einbruchhemmende Beschläge der Widerstandsklasse WK 2.

Hauseingangstüren
 In die aus Aluminiumprofilen gefertigte Hauseingangstüranlage des Treppenhauses werden Obentürschließer und Türstopper eingebaut. Sie erhalten Profilzylinder mit Bohr- und Kernziehschutz sowie einen Panikbeschlag.

Die Klingeltableaus mit Gegensprechanlage und Videokamera werden neben der Hauseingangstüranlage in die Außenwände bzw. in die Hauseingangstüranlage integriert. Die freistehenden Briefkastenanlagen werden jeweils neben den Hauseingängen bzw. im Bereich der Hauszuwegung aufgestellt.


Rollläden

Sämtliche Fensterelemente der Wohnungen erhalten Rolllädenkästen mit elektrisch betriebenen Rolllädenbehängen. 


Elektroinstallation 

Die Elektroinstallation wird nach den jeweils geltenden VDE- Bestimmungen sowie den Vorschriften der zuständigen Versorgungsunternehmen ausgeführt.

Gemäß der Erfordernissen werden getrennte Stromkreise für Leuchten und Steckdosen, Elektroherde, Backöfen sowie Geschirrspülmaschinen in den Wohnungen vorgesehen. In den Wohngeschossen sowie in den Treppenhäusern werden alle Leitungen unter Putz, im restlichen Kellerbereich und in der Tiefgarage auf Putz installiert. Der Elektrohauptanschluss sowie die Montage der Zähleranlagen und der Allgemeinverteilungen erfolgen im Kellerbereich innerhalb des Hausanschlussraumes, die wohnungsinternen Elektroverteilung werden in den Abstellräumen oder Fluren der jeweiligen Wohnung installiert.

Es werden Decken- bzw. Wandbrennstellen mit Ausschaltungen, Wechsel-, Serien- oder Tasterschaltungen vorgesehen sowie ausreichende Schalter und Schukosteckdosen. Als Schalterprogramm kommt das Gira System 55 in reinweiß glänzend.

Die Steuerung der elektrisch betriebenen Rollläden in den Wohnungen erfolgt über Unterputztaster.

Die Eingangsbereiche, die Terrassen- bzw. Balkonbereiche sowie die Keller-, Tiefgaragen- und Treppenhausbereiche erhalten Wand- oder Deckenauslässe und werden gemäß den Erfordernissen mit Leuchtkörpern ausgestattet


.

Wohnzimmer:

1 x Wechselschaltung mit 1 Deckenbrennstelle

6 x Steckdose

1x Antennendose

1 x Telefondose


Essbereich:

1 x Ausschaltung mit 1 Deckenbrennstelle

2 x Steckdose


Terrasse/Balkon:

1 x Ausschaltung mit 1 Stück Wand- oder Deckenbrennstelle

1 x Kontrollausschaltung mit 1 Stück Steckdose 1-fach


Schlafzimmer:

1 x Wechselschaltung zum Bett

5 x Steckdose

1 x Antennendose


Kinderzimmer:

1 x Ausschaltung mit Deckenbrennstelle

5 x Steckdose

1 x Antennendose 


Abstellraum:

1 x Ausschaltung mit 1 Deckenbrennstelle

1 x Steckdose




Bad/Duschbad:

1 x Serienschaltung mit 1 Decken- und 1 Wandbrennstelle

2 x Steckdose



WC:

1 x Ausschaltung mit 1 Wandbrennstelle

1 x Steckdose 


Küche:

1 x Ausschaltung mit Deckenbrennstelle

7 x Steckdose

1 x Steckdose 1-fach (GSP)

1 x E-Herd Anschluss


Flur:

1 x Wechsel-/ Tasterschaltung mit 1 Deckenbrennstelle

Sonstiges:

Schaltung für Elektrojalousien je Fenster

1 x Steckdose 1-fach (Waschmaschine)

1 x Steckdose 1-fach (Wäschetrockner)

1 x Anschluss Fußbodenheizungsverteiler

Türsprechanlage

Alle Gebäude- und Wohnungszugänge werden mit einer Türöffner- und Gegensprechanlage ausgerüstet. Im Bereich der Gebäudeeingangstüren werden entsprechende Klingeltableaus mit Klingeltastern für jede Wohnung, Gegensprechanlage (Mikrofon und Lautsprecher) und an den Wohnungstüren Etagenruftaster angeordnet. In der Wohnung wird eine mithörgesperrte Innenstation für Gegensprech- und Türöffnung installiert. Die Hauptzugänge im Erdgeschoss werden mit elektrischen Türöffnern ausgestattet.


Fernseh- und Antennennetz 

Jede Wohneinheit erhält eine Anzahl an Antennendosen gemäß (Breitband Kabelnetz) Ausstattungsstandard. Die Stammleitung ist im ELT-Hausanschlussraum an den örtlichen Anbieter aufgeschaltet. Verkabelung vom Hausanschlussraum in die Wohnungen sternförmig, innerhalb der Wohnungen ebenfalls sternförmig. Die BK-Anlage ist rückkanaltauglich ausgeführt.

Brandschutz Ausstattung 

Alle Wohnungen können mit angemieteten bzw. geleasten VDS- zugelassenen Rauchmeldern ausgestattet werden. 

Telefonnetz / TK-Verkabelung

Die Leitungsverlegung in dem Gebäude erfolgt vom Hauptübergabepunkt ausgehend sternförmig in jede Wohneinheit zu einer zentralen Anschlussstelle. Die Wohnungen werden mit Anschlussdosen gem. Ausstattungsstandard ausgestattet. Die Verkabelung innerhalb der Wohnungen erfolgt sternförmig mittels geschirmter Datenleitungen.


Heizung und Warmwasser

Die zentrale Energieversorgung für Heizung und Warmwasser erfolgt über eine Luft/Wasser/ Pumpe. Produkt: NIBE Luft/Wasser Wärmepumpenpaket 1704 F2120-20+VVM 320.
 Die Innenanlage befindet sich im Keller im Hauswirtschaftsraum.

Die Leitungen für Heizung und Wasserversorgung werden mit Mehrschichtverbundrohr in den entsprechenden Größen verlegt. Produkt: Wavin comfort K1, Kupferrohr und Isolierung.

Im ganzen Gebäude wird eine Fußbodenheizung unter den Estrich montiert. Produkt: Wavin comfort Verbundrohr 16x2,00 mm für FBH.

Einzelne Räume werden mit UP Verteilerschrank und Edelstahlverteiler versorgt. Für einzelne Heizungskreise werden elektrische Stellmotoren eingebaut.

Abwasserleitungen aus HT-Rohr NW 100 und NW 50 in den erforderlichen Größen, einschließlich Isolierung, Form und Verbindungsstücken.

Sanitärobjekte

WC-Anlage bestehend aus:
 Spülkasten Geberit UP. WC-Tiefspülklosett Sanibel 1001 mit WC-Sitz. Abdeckplatte: Geberit Sigma -0,1. Papierrollenhalter Sanibel 1001 mit Deckel.

Waschtisch-Anlage bestehend aus:
 Waschtisch bis 65cm Sanibel 1001. Einhand-Waschtischbatteri Sanibel 1001. Spiegel 70x80 cm eckig Sanibel 1001- Doppelter Handtuchhalter Sanibel 1001.

Waschbecken-Anlage bestehend aus:
 Waschbecken bis 50cm Sanibel 1001. Einhand-Waschtischbatterie Sanibel 1001. Spiegel 60x80cm. Handtuchring Sanibel 1001.

Dusch-Anlage bestehend aus:
 Thermostatbatterie Sanibel 1001. Durchbrausest Sanibel 1001 mit Wandstange und Handbrause. Duschrinne 80cm Vigour komplett.
 Duschabtrennung als Pendeltür Eckeinstieg. Hersteller: Keim Model Ibiza. Echtglass 90x90x200 cm.

Im ganzen Haus werden für die Wohnungen Wärmezähler eingebaut. Für Heizung, Warmwasser und Kaltwasser.

Die Wohnungen werden mit einer dezentralen Lüftungsanlage ausgestattet. Hersteller: Blauberg.

Die Wohnungen werden mit einer Zirkulationspumpe ausgstattet.

Im haus werden Brandschutzschalen Conglit in erforderlichen Größen eingebaut.

Fliesenarbeiten

Die Wandflächen in den Bädern bzw. in den Duschbädern werden 1,60 m hoch gefliest, der Duschbereich in den Bädern bzw. Duschbädern wird raumhoch gefliest. Die Wandflächen in den WCs werden bis auf Ablagenhöhe der Abmauerung im Bereich des Waschbeckens gefliest. Sämtliche Wandfliesen werden hell gefugt.

Bodenfliesen werden jeweils in der Küche, im Flurbereich, Bad, im Duschbad und im WC sowie in den Abstellräumen der einzelnen Wohnungen verlegt. Die Anbringung von Sockelfliesen aus ausgeschnittenen Bodenfliesen erfolgt in der Küche, im Flurbereich sowie in den Abstellräumen. Die Bodenfliesen werden zementgrau verfugt. Die Anordnung von Dehnungsfugen erfolgt gemäß den technisch vorgeschriebenen Erfordernissen. Der Übergang der Bodenfliesen zu den Wand- bzw. Sockelfliesen wird als Wartungsfuge erstellt und elastisch versiegelt.

 Fliesenmaterialpreis: 30,00 €/m2 zzgl. MwSt.

 Die Auswahl der Fliesen erfolgt durch den Bauträger.


Bordüren und Dekorfliesen, die Verlegung großformatiger Fliesen größer 60 x 30 cm sowie eine Diagonalverlegung oder andere Verlegarten der Fliesen werden gesondert berechnet.

Fenster- und Sohlbänke 

Alle Fenster mit Brüstungsmauerwerk, erhalten als Abdeckung eine ca. 2-3 cm starke, geschliffene und polierte helle Marmorfensterbank, Typ Palma grau oder gleichwertig. Die Fensterlaibungen und 
  Fensterbänke (soweit vorhanden) in den Bädern bzw. Duschbädern
  und den WCs werden eingefliest.

Die äußeren Sohlbänke oder Fensterbänke werden in einer Rollschicht des Verblendmauerwerks hergestellt.

Wohnungseingangstüren

Es werden schallgedämmte und einbruchhemmende
 Wohnungseingangstüren mit Doppelfalz und einer Dreifach-Verriegelung sowie
 Bandseitensicherung und Schallexdichtung, Obentürschließer und
 Türspion montiert. Der Schließzylinder mit Not- und Gefahrfunktion
  wird mit einem Schutzbeschlag der Klasse SK2 sowie einem
  Bohr- und Kernziehschutz ausgestattet. Die zum Treppenhaus gewandten Seiten der Wohnungseingangstüren erhalten ein werden mit einer weißen Oberfläche versehen.


Schließanlage 

Die Schließanlage mit Sicherungsschein besteht aus Zylindern mit Not- und Gefahrfunktion. Mit den Wohnungstürschlüsseln werden sämtliche Türen, auch die Türen der Kellerabstellräume, des Hausanschlussraumes, und der Tiefgarage geschlossen, zu denen die Bewohner berechtigten Zutritt haben.




Innentüren 

Es werden Innentüren in allen Wohngeschossen eingebaut. Die Türen werden in Weißlack erstellt. Alle Türen erhalten eine Röhrenspaneinlage sowie Bänder. Die Höhe der Innentüren beträgt ca. 2,01 m inkl. Zargen.

Als Drückergarnitur ist das Fabrikat Frascio, Typ Lorita oder gleichwertig als Rosettengarnitur in Edelstahlausführung vorgesehen.

Anstrich- und Tapezierarbeiten

Für sämtliche Farben und Oberflächengestaltungen innerhalb des Hauses sind weiße Farbtöne vorgesehen.

Stahlbauteile im Außenbereich werden feuerverzinkt bzw. feuerverzinkt mit pulverbeschichteter Oberfläche, im Innenbereich im Lackiersystem behandelt.

Wandflächen in den Wohnräumen, die nicht verkleidet oder mit Fliesen versehen werden, werden weiß gestrichen.

Die Betondeckenflächen im Erdgeschoss und im Obergeschoss sowie die mit Gipskartonplatten verkleideten Decken- und Wandflächen im Dachgeschoss bzw. in den abgehängten Deckenbereichen der einzelnen Wohnungen werden mit einer strukturlosen Malerflies-Tapete tapeziert und mit einem weißen Dispersionsanstrich versehen.


Die Keller- und Tiefgaragenwände sowie die Keller-, Tiefgaragendeckenflächen und die Treppenhausdecken erhalten einen weißen waschfesten Dispersionsanstrich.


Die Fußbodenflächen der Kellerabstellräume bzw. Kellerflure sowie des Elektroraumes und des Heizungsraumes erhalten einen Anstrich im Farbton grau. Dies gilt ebenso für die Fußbodenflächen der Schleusenbereiche zu den Treppenhäusern im Bereich der Tiefgarage. 


Nicht geflieste Bodenbeläge 

Alle nicht gefliesten Fußbodenflächen in den Wohnungen werden mit einem mit den Käufern abgestimmten Bodenbelägen bis 20 €/qm belegt.

Hausanschlüsse 

Die Hausanschlüsse umfassen die Anschlüsse für Ver- und Entsorgungsleitungen. Alle Versorgungs- und Schmutzwasser- entsorgungsleitungen werden im Erdreich auf dem Grundstück verlegt. Die Schmutzwasserentsorgungsleitungen werden im Tiefgaragen- bzw. Kellergeschoss unterhalb der Sohle oder den Decken zusammengeführt und im Freigefälle oder über ein Pumpensystem dem öffentlichen Siel zugeführt. Das Regen- wasser wird gemäß behördlicher ins öffentliche Entwässerungssiel eingeleitet. Die Anschlussbeiträge für Schmutz- und Regenwasserentwässerung sind im Festpreis enthalten. Anschlussbeiträge der Versorgungsleitungen für Gas, Strom, Wasser sowie Telefon und Kabelfernsehen sind ebenfalls im Festpreis enthalten.

Terrassen 

Die im Lageplan dargestellten Terrassenflächen der Erdgeschosswohnungen werden aus im Kiesbett verlegten strukturierten Betonwerksteinplatten hergestellt. Die Randhaltung der Flächen erfolgt aus abgesenkten Beton-Rasenkantensteinen. In den Plattenbelag werden jeweils vor den bodentiefen Fensterelementen Ablaufrinnen integriert.

Außenanlagen 

Die Hauszuwegungen werden aus rechteckigen Betonvorsatzpflastersteinen erstellt. Die Randhaltung der Flächen erfolgt aus abgesenkten Beton-Rasenkantensteinen. Als Schutzstreifen zu den Hausfassaden wird ein Kieselstreifen aus Vliesmatte mit seitlicher Randeinfassung erstellt. Erforderliche Gelände abstützungen werden aus Betonwinkelstützwänden bzw. Betonpalisaden hergestellt. Die unbebauten Flächen des Grundstücks erhalten eine Oberbodenandeckung sowie eine Rasenansaat und eine Grundbepflanzung. Der vorhandene Baumbestand wird in die Gartenanlage einbezogen und teilweise ergänzt. Die Beleuchtung der Hauszuwegungen erfolgt über Pollerleuchten mit Dämmerungsschaltern bzw. Zeitschaltuhren. 


Die Abgrenzung des Grundstücks erfolgt durch bestehende Zäune bzw. durch vorhandenen Bewuchs.

Die Müllcontainer sind durch die Wohnungseigentümer beim
 öffentlichen Entsorgungsträger auf ihre Kosten zu bestellen.

Die Pflege der Außenanlagen, Grünanlagen, Dachbegrünungen, Zugangswege, Stellplätze etc. ist ab dem Zeitpunkt der Übergabe Sache der Eigentümergemeinschaft.


Hinweise zur Bauausführung und zu Chancen/Risiken beim Kauf

Farbliche Abbildungen des Prospektes, perspektivische Darstellungen und dergleichen sowie auch zeichnerische Ausdrucksmittel (Möbel, Sträucher usw.) sind nicht Bestandteil dieser Baubeschreibung, sondern nur Vorschläge.

Die Wohnungen, das Gemeinschaftseigentum, Kellerräume werden besenrein übergeben.

Irrtum und Änderung technischer und architektonischer Art bleiben vorbehalten. Es gelten ausschließlich der Kaufvertrag und die notariell beurkundete Baubeschreibung.

Die Gewährleistungsdauer beträgt 5 Jahre, für die von Feuer berührten Teile von Feuerungsanlagen 1 Jahr und für bewegliche und drehende Maschinenteile 1 Jahr.

Verbrauchsmittel wie Leuchtmittel, Schmelzsicherungen oder dergleichen sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.

Im 1.Jahr nach Bezugsfertigkeit eventuell auftretende Risse in Holz-, Beton- und Ziegelbauteilen können durch Bauaustrocknung entstehen und stellen keinen Mangel dar.

Elastische Verfugungen sind Wartungsfugen nach DIN 52460 und unterliegen daher nicht der Gewährleistung.

Die laufende Wartung – z.B. der technischen Anlagen entsprechend den Herstellervorschriften - ist Aufgabe der Wohnungseigentümer (Wohnungseigentümergemeinschaft).

Wartungsarbeiten sind Maßnahmen zur Verzögerung des Abbaus des vorhandenen Abnutzungsvorrats der Betrachtungseinheit.

Die Wartung ist in regelmäßigen Abständen und von ausgebildetem Fachpersonal durchzuführen. Nur so kann eine möglichst lange Lebensdauer und ein geringer Verschleiß der Objekte erreicht werden.

Anstriche für solche Bauteile, die der Witterung ausgesetzt sind (insbesondere Holzteile) sind entsprechend den Vorgaben der Farbhersteller (angegebene Zeitabstände) durch die Wohnungseigentümer durchzuführen.

Die Gebäudeillustrationen des Exposés sollen Ihnen lediglich eine räumliche Vorstellung dieses Bauobjektes vermitteln und sind daher nicht als verbindlich anzusehen.

Die in den Zeichnungen dargestellten Möbel und Ausstattungsgegenstände haben nur planerische bzw. gestalterische Bedeutung und sind, soweit sie nicht ausdrücklich in der Baubeschreibung genannt sind, im Festpreis nicht enthalten.

Die in den Plänen und Ansichten dargestellten Farbtöne können von der tatsächlichen Ausführung abweichen. Auch die Einhaltung des neuesten technischen Standards kann nicht immer verhindern, dass der Sonneneinstrahlung ausgesetzte Bauteile, z.B. Stahlbauteile, farbliche Veränderungen erfahren. Derartige Erscheinungen bedeuten keinen Mangel. Die dargestellte Höhenlage des Gebäudes sowie der Außenanlagen kann von der tatsächlich auszuführenden Höhenlage abweichen. Zusätzliche Abkofferungen bzw. Deckenabhängungen oder Veränderungen von Schächten, die im Zuge des Baufortschritts technisch notwendig werden, behalten wir uns ausdrücklich vor.

Sonderwünsche werden, sofern es der Baufortschritt zulässt, gerne ausgeführt.

Alle in diesem Projekt genannten Euro-Beträge verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.

Maße für Einrichtungszwecke sind am Bau zu nehmen.

Änderungen und Maßänderungen, die sich im Zusammenhang mit der Durchführung des Bauvorhabens ergeben, bleiben vorbehalten, sofern sie

  1. Planerisch und statisch oder auf Grund behördlicher Auflagen oder sonst technisch erforderlich sind und
  2. den Wert oder die Ausstattung des Hauses nicht wesentlich beeinflussen und keinen Einfluss auf die übliche Nutzung des Hauses haben.

Es wird darauf hingewiesen, dass wir für unsere Häuser, Grundrisse und Planungen alle Urheberrechte wahrnehmen werden.

Abweichungen von der Baubeschreibung und den Entwurfsplänen, sowie Änderungen, bedingt durch die Genehmigungsbehörde oder bautechnisch zweckmäßige Maßnahmen und Änderungen der Lieferprogramme, z.B. bei Produktwechsel, bleiben vorbehalten, soweit sie keine wesentliche Gebrauchsminderung bedeuten.

Die in den Zeichnungen und Prospektunterlagen angegebenen Maße und Flächen sind Planungs- und Cirkamaße. Abweichungen können sich aus der Fortschreibung und Detaillierung der Planung sowie während der Bauausführung ergeben und bleiben vorbehalten.

Irrtum und Auslassungen bleiben ebenfalls vorbehalten.

Abweichungen durch künftige wirtschaftliche Entwicklungen und Änderungen behördlicher oder gesetzlicher Neuregelungen bleiben ebenso vorbehalten wie technische Änderungen, die sich für die Durchführung der Baumaßnahme als zweckmäßig erweisen.

Bei vermieteten Immobilien besteht jedoch grundsätzlich immer das Risiko, dass bei Auslaufen der Mietverträge erforderliche Anschlussverträge nicht bzw. zeitweise nicht oder nur zu ungünstigeren Konditionen erfolgen können, so dass es zu weiteren Belastungen des Käufers kommen kann. Selbst bei sehr guten Standorten kann die Höhe des erzielbaren Mietertrages variieren. Der Käufer bleibt auch im Falle eines teilweisen oder vollständigen Ausfalles der Miete verpflichtet, neben seinen Kreditverbindlichkeiten auch die sonst auf den Mieter umlagefähigen Nebenkosten zu tragen.

Die steuerliche Bewertung wurde auf der Grundlage der derzeitigen Rechtslage erstellt. Es kann keine Gewähr geben, dass die zum Zeitpunkt der Herausgabe dieses Exposés gültigen Rahmenbedingungen in unveränderter Form weiter gelten. Die Finanzverwaltung kann zu einer abweichenden Auffassung gelangen, insbesondere, wenn sich durch geänderte Rechtsprechung oder Gesetzgebung neue Aspekte und neue Erlasse ergeben. Für zukünftige Änderungen wird keine Haftung übernommen. Die individuelle Situation des Käufers ist sinnvollerweise mit dem Steuerberater zu besprechen.

Eigentumswohnungen in Deutschland haben in der Vergangenheit im Durchschnitt einen Wertzuwachs erhalten. Trotzdem kann keine Garantie für eine künftige Wertsteigerung sowie die Weitveräußerung der Immobilie übernommen werden. Der erzielbare Verkaufserlös hängt von den jeweiligen Gegebenheiten des Marktes ab. Auch Wertverluste sind nicht auszuschließen. Dies gilt insbesondere bei einem kurzfristigen Wiederverkauf im vermieteten Zustand.

Das Wohnungseigentumsgesetz schreibt die Bildung von Instandhaltungsrücklagen vor, um in späteren Jahren eventuell notwendige Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten bezahlen zu können. Dabei ist nicht auszuschließen, dass die Kosten der Instandsetzung höher ausfallen als Rücklagen vorhanden sind. Für den Fall sind die dafür notwendigen Kosten durch eine von der Eigentümerversammlung zu beschließenden Sonderumlage aufzubringen.

Jede Investition in eine eigengenutzte oder vermietete, wohnwirtschaftliche Immobilie enthält neben den Chancen auf Gewinn und/oder Vermögenszuwachs auch wirtschaftliche Risiken. Die Kaufentscheidung sollte nach Abwägung der Vor- und Nachteile der Anlageform erfolgen. Die künftig zu erwartenden Ergebnisse sind u.a. abhängig von der Vermietungssituation einer zu vermietenden Immobilie, aber auch bei einer Finanzierung von dem Zinssatz der Finanzierung, insbesondere nach Ablauf der Sollzinsbindung. Desgleichen von der jeweiligen Gesetzeslage.

Der Wert einer Immobilie bestimmt sich zu einem großen Teil nach dem Standort. Das Umfeld der Immobilie sowie die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung können sich auf den Immobilien- und Mietmarkt auswirken und das erwartete Ergebnis jeder Immobilienanlage positiv wie negativ beeinflussen.

Es kann keine Gewähr für den Eintritt der wirtschaftlichen Ziele und Erwartungen des Käufers geben.

Der Inhalt dieser Broschüre wurde mit großer Sorgfalt zusammengestellt. Die dargestellten Chancen und Risiken sind nach bestem Wissen und Gewissen aufgestellt worden. Demnach kann keine Gewähr übernommen werden, dass sich nicht noch weitere Chancen und auch Risiken auf Grund unvorhersehbarer Ereignisse und besonderer Umstände ergeben können.